Weihnachten

 

FÜRCHTE DICH NICHT -

drei Worte
Hoffnungsration
vom Engel

für Maria, für Josef , für die Hirten auf den Feldern und für viele Menschen der Bibel!

Eine besondere Stimme, die aus der Routine des Alltages und aus der Nacht der Angst ruft.
Maria ist bereit, Josef später auch. Die Hirten lassen noch in der Nacht alles stehen und gehen los.
Nach Bethlehem - HAUS DES BROTES.

Es ist Brot für die Seele. Verändert kehren sie zurück. Erzählen…

 

FÜRCHTET EUCH NICHT-

drei Worte
Hoffnungsration
vom Himmel zur Erde.

Du traust ihnen nicht?

Extra losgeschickt sind sie für uns Geängstete, die wir doch oft gar nicht anders können als uns zu fürchten,
- in schwerer Krankheit, durch den Tod eines geliebten Menschen, unter dem Verlust der Arbeit, in finanzieller Not, einer zerrissenen Welt. Viel schleppen wir in diesen Tagen mit uns.

Bei Maria, Josef und den Hirten war es nicht anders.
In der Welt habt ihr Angst, wird das Kind in der Krippe einst als Erwachsener sagen.
Es wird aber auch von der ÜBERWINDUNG der Angst sprechen.
Seid getrost, ich habe das alles überwunden. Joh.16,33

Nicht unverwundet. Aber doch: überwunden.
Über Wunden geht dabei sein Weg. Doch er führt auf Gott zu, von dem es schon Jahrhunderte vorher heißt:

Fürchte dich nicht, ich bin mit dir;

weiche nicht, denn ich bin dein Gott.

Ich stärke dich, ich helfe dir auch,

ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. Jes.41,10

Gott hat sich im Kind in der Krippe auf den Weg gemacht zu uns.
In mein und Dein Leben will er kommen.

Lasst uns dem Leben trauen,

weil wir es nicht allein zu leben haben,

sondern Gott es mit uns lebt. (Pater Alfred Delp)

Was immer Dich in diesen Tagen umtreibt, Sorgen und Diagnosen, Trauer oder Einsamkeit, Furcht und Kälte,
sich von der Angst bestimmen lassen, lähmt, macht tatenlos, zieht in die Tiefe.
Vertrau dich einem Menschen und mit ihm GOTT an!

 

FÜRCHTE DICH NICHT-

wie ein roter Faden zieht es sich durch die Bibel. Eine Botschaft - nicht naiv, aber von kühnem Trotz. 
So manches in unserem Leben steht gerade still.
Weihnachten steht nicht still.
Weihnachten schickt uns auf einen Weg.
Dem Stern nach.
Auf Gott zu.
Und zu den Menschen neben mir – mit der Botschaft 

 

FÜRCHTE DICH NICHT!

Amen.

 

„Lasst uns dem Leben trauen, weil Gott es mit uns lebt.“

 

So der Ordensmann und Pater Alfred Delp am Lichtmesstag, dem 2.Februar 1945, drei Monate vor dem Ende des 2. Weltkriegs, bevor er durch die nationalsozialistische Terrorjustiz hingerichtet wurde. Nur durch seine Teilnahme am Kreisauer Kreis ab 1942 war er unter Verdacht geraten, am Attentat gegen A.Hitler beteiligt gewesen zu sein. Er starb mit 37 Jahren am Galgen in Berlin Plötzensee.

In der Todeszelle schrieb er

„Lasst uns dem Leben trauen,

weil diese Nacht das Licht bringen musste.

Lasst uns dem Leben trauen,

weil wir es nicht allein zu leben haben,

sondern Gott es mit uns lebt.“

 

Gehen Sie getrost durch die Weihnacht in das neue Jahr!
Ihre Pfarrerin i.V. M. Glöckner

weihnachten2000sterne rot

Ev.-Luth. Kirchgemeinde Gelenau

Erich-Weinert-Weg 39
09423 Gelenau
Tel: 037297 / 73 84
Fax: 037297 / 7352

 

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